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      POLITIK          Wertefragen
SeiteNachgehakt
       Reportagen und Analysen
Autor: Andreas MüllerKolumne
Ihr müsst draußen bleiben
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 23.12.2008

Die Weihnachtsbotschaft ist schon schwer zu verstehen, oder?

Es war Weihnachten. Maria und Joseph verliesen die Stadt Nazareth, und pilgerten nach Bethlehem. Dort gebar Maria ihren Sohn Jesus, wickelte ihn in eine Krippe in einem Stall, denn sie hatte sonst keine Herberge. Keiner hatte ihnen Einlass und Unterkunft gewährt. "Ihr müsst draußen bleiben, wir sind voll!" war die Botschaft der Hausbesitzer und Gastwirte. Und so blieb ihnen nur der Stall.
Möglicherweise sind derzeit der eine oder andere Vertreter der großen und kleinen Politik etwas unausgelastet. So fordern kurz vor Weihnachten einzelne Politiker von CDU und FDP (mangels wichtigerer Probleme?) angesichts des in den Kirchen am 24. Dezember zu erwartenden Besucherandrangs, die Gottesdienste an Heiligabend vorrangig für Kirchenmitglieder zu öffnen. Die Botschaft lautet: "Ihr müsst draußen bleiben, wir sind voll!"
Sie haben die Weihnachstgeschichte vollinhaltlich erfasst, oder? 
.....

Autor: Heinz EggertGastkolumne
Ihr Kinderlein kommet
von Heinz Eggert | (c) h.e. | 15.12.2008

Eine Weihnachtsgeschichte und die Frage: Wir sind doch nicht blöder als der Esel, oder?

Viele Vorbereitungen gilt es  zu treffen, wenn ein Kind geboren wird. Eigentlich im Umfang über Jahrzehnte unverändert. Dachte ich, selbst Vater von vier Kindern, noch bis vor kurzem. Aber dann erzählte mir eine junge Mutter, dass sie einige Tage nach der Geburt, bei allen sieben Mietparteien im Haus geklingelt habe um um Verständnis zu werben. Also nicht, um die Freude über das neugeborene Kind weiter zu tragen, sondern um sich im Vorfeld dafür zu entschuldigen, dass das Baby ja auch schreien könnte und den Lärmpegel im Haus verstärkt. Ich schaute ziemlich verständnislos drein und fragte mit welchen Typen sie im Hause denn so zusammenlebe. Völlig normale, sagte sie, aber eine Freundin habe es halt erlebt, dass sie mehrmals im Haus angepöbelt wurde, weil ihr krankes Kind nachts durchdringend schrie. Schließlich gebe es auch ein Recht auf Ruhe im Haus, war das Argument. Deshalb wolle sie nur vorbeugen!    .....

Aufarbeitung der Vergangenheit der in der Nationalen Front vereinten Blockparteien
DDR-Vergangenheit
Der "Fall" Tillich !?!
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 01.12.2008

Geht es tatsächlich um Aufklärung oder nicht in Wirklichkeit um etwas ganz anderes?

Erst nutzten bestimmte altbundesländische Verlage die Veröffentlichung einer Studie der FU Berlin um den Ostdeutschen ihre Fähigkeit zur Eigenbewertung der DDR und ihrer eigenen persönlichen Lebensläufe und Lebenserfahrungen abzusprechen - sie damit faktisch politisch zu entmündigen: "Alle verklärt im Osten" - das war die Botschaft, welche viele diesen Veröffentlichungen entnahmen, wie man u.a. in den Onlinediskussionen großer Internetplattformen (wie z.B. XING) lesen konnte.   .....
Autor: Heinz EggertGastkolumne
Vorverurteilungen
von Heinz Eggert | (c) h.e. | 01.12.2008

Aufklärung oder Diffamierung?

Am 18.11. saßen Stanislav Tillich und ich zusammen in  Moritzburg  vor der Kamera  und sprachen über seine Kindheit, seine Jugend und sein Leben in der DDR. Natürlich fragte ich ihn auch, warum er 1987 in die CDU eingetreten  und warum er im Mai 1989 noch die Führungsfunktion beim Rat des Kreises übernommen hatte. Seine Antwort war offen und direkt. Er wollte nicht in die SED eintreten, obwohl er dann Leiter der Konstruktionsabteilung geworden wäre, deshalb die CDU. Also blieb er  einfacher Konstrukteur.   .....
PunktPresseerklärungen und Schriftverkehr:  Disput zwischen Heinz Eggert und Karl Nolle zu Stanislaw Tittlich

Bild: a.m. / Hanndlungspfehlungen der CDU Sachsen zum Umgang mit Die Linken Parteipolitik
"Handlungsempfehlungen" zum Umgang mit Die Linken
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 19.11.2008

Ist die weitgehende Gleichsetzung von Die Linken mit der NPD realistisch?

Der sächsische CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Steffen Flath plädiert mit der Herausgabe von Handlungsempfehlungen "zum Umgang mit Fraktionen, die eindeutig oder in Teilen extremistische Ziele verfolgen" für eine weitgehende Gleichsetzung von NPD und Die Linken. "Für die CDU kann es keine Zusammenarbeit mit der NPD und der Linken geben. Sind für Mehrheiten Koalitionen oder zeitweilige Bündnisse notwendig, ist die Zusammenarbeit mit den unzweifelhaften Demokraten zu suchen." Anträge von „Parteien am rechten und linken Rand“ seien „generell abzulehnen“. ....

Autor: Andreas MüllerKolumne
Ohne Risiko ?
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 03.10.2008

Gehört zur Übernahme von Verantwortung nicht auch die Übernahme von Risiko?

Es war im Herbst 2002. Meine Gattin und ich folgten einer Einladung des Johann-Amos-Comenius-Clubs zu einer Veranstaltung, in welcher darüber diskutiert wurde, ob die 10 Gebote und christliche Werte in der heutigen Wirtschaft anwendbar seien und ihre Beachtung das erfolgreiche Führen von Unternehmen ermöglichen würden. Kritisch wurde sich hierbei u.a. mit der Wirtschaft in den USA auseinander gesesetzt. So erfuhr man von massiven Bilanzfälschungen bei renomierten US-Firmen und von der "Gefahr einer Blase, die in überschaubarer Zeit platzen müsse". Das waren ungewohnte Töne.   ....

Bild: a.m. / Eine (West-?)Legende vom verklärten "Ossi" - Wollen die Ostdeutschen die DDR zurück?
Ost-West-Konflikt
Eine (West-?)Legende vom verklärten "Ossi" - Wollen die Ostdeutschen die DDR zurück?
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 30.09.2008


Ist die die Mauer zwischen Ost und West 20 Jahre nach der Wende höher und  unüberwindlicher als je zuvor?

"Das Wissen vieler Jugendlicher über die DDR ist erschreckend schlecht, Eltern und Lehrer verklären die Diktatur. Das war das Ergebnis einer Studie der FU Berlin. " ...  "Ostdeutsche verteidigen Stasi und ZK" ... Dieses und ähnliches kann man derzeit in der bundesdeutschen Presse lesen. Um "Otto-Normalbürger" die Gefahr noch richtig zu verbildlichen, wird das Ganze in einem Artikel mit einem großen bunten Foto untermalt, welches unter den Symbolen der DDR- Jugend "marschierende" Kinder in Pionierkleidung zu zeigen scheint. Unter dem Bild ist zu lesen: "7. September 2008: Kinder marschieren in DDR-Pionierkleidung durch das sächsische Grimma. In der Ex-DDR wird das Regime von vielen verklärt."   ...,. 

Autor: Heinz EggertGastkolumne
In der DDR war es eigentlich ganz nett !?
von Heinz Eggert | (c) h.e. | 14.09.2008

Was ist schief gelaufen bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte?

Das Wissen vieler Jugendlicher über die DDR ist erschreckend schlecht. Eltern und Lehrer verklären die Diktatur. Das war das Ergebnis einer Studie der FU Berlin. Die Forscher bekommen jetzt erboste Briefe und begreifen die Welt nicht mehr, wenn Stasi, die Mauer und ein ausgewiesenes Unterdrückungssystem verteidigt werden und sie als gottverdammte arrogante Besserwisser-Wessis beschimpft werden.   ..... 

Bild: a.m. / Deal or No Deal  - oder - Wem nützt es? Bürgermeisterwahl
Deal or No Deal  - oder - Wem nützt es?
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 13.06.2008

Im Stadtrat von Chemnitz kam es zum Eklat. Gab es einen Deal oder nicht, wenn ja welchen und von wem? Seitdem gibt es wilde Spekulationen, Vorwürfe ... ?

Es war wieder einmal soweit ... drei Bürgermeister sollten gewählt werden, welche zukünftig Dezernate in Chemnitz führen sollen. Die Zahl der Bewerber war größer noch, als die Anzahl der Mythen, welche im Vorfeld entstanden und Verbreitung fanden. So erfuhren die Leser der wichtigsten Chemnitzer Tageszeitungen in den freitäglichen Meldungen,  die CDU-Fraktion habe möglicherweise mit der Fraktion "Die Linken" einen Deal, um ihre Bürgermeisterkandidaten durchzubringen und die Kandidaten der SPD auszubooten.  .....  


Autor: Heinz EggertGastkolumne
"Verklärt & vergessen?"- neue Sehnsucht nach der DDR
von Heinz Eggert | (c) h.e. | 13.04.2008

Der Mensch hat die Fähigkeit, schlechte Dinge zu vergessen und zu verdrängen, oder sich vor allem an schöne Dinge selbst in schlechten Zeiten maßgeblicher zu erinnern.

Über dieses Thema habe ich mich am Montag im MDR mit Sara Wagenknecht gestritten. Natürlich war die DDR keine Diktatur sondern voll sozialer Wärme, meinte sie. Ich fragte nach: Was soll ein Staat, wie die DDR, in der es keine Rede und Pressefreiheit, keine Reisefreiheit, keine freien Wahlen, keine unabhängigen Gerichte gab, aber dafür eine von der SED geführte Armee und Polizei, eine totale Überwachung des Bürgers   .....

Autor: Heinz EggertGastkolumne
Gewissen und Macht
von Heinz Eggert | (c) h.e. | 16.03.2008

Was geht die hessische SPD der Schnee von gestern an ?

Nach der Hessen Wahl  sprechen wir auf einmal nicht nur über Macht sondern auch über Gewissen. Ganz gleich, mit wem ich in dieser Woche sprach - es war das Thema. Hoch emotional ! Da ist Frau Ypsilanti, die - fälschlicherweise - verkündet, sie habe den Auftrag zur Regierungs- bildung bekommen und müsse deshalb - gegen alle vorher gegebenen Versprechen - auf die Unterstützung der Linken zurückgreifen. Politisch strategisch gedacht von 12 bis Mittag.    .....

Autor: Andreas MüllerKolumne
Aufnehmen und integrieren oder ausschließen und ausgrenzen ?
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 16.12.2006

Der Fall Nitzsche und wie die CDU damit umgeht ?

Demokratien sind schwerfällig, oft auch unproduktiv, da sie den hohen Anspruch haben, die Meinungsvielfalt und Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft zu berücksichtigen. Nicht selten hat man den Eindruck, die ewige mühsame Suche nach Mehrheiten führt nur zu Entscheidungen, die keinem nützen und alles komplizieren.  .....


Parteipolitik
Warum bin ich Mitglied einer Partei?
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 31.04.2004

Eine Frage, die sich viele einmal stellen sollten, denn wenn sie sich diese Frage stellen, werden sie wohl auch weiterdenken !

Wenn ich gefragt werde, warum ich gesellschaftlich aktiv bin, ist diese Frage bei dem Großteil der Fragesteller stets mit dem Bezug auf materielle oder sonstige private Vorteile verbunden. "Was bringt es dir in deine Tasche?" ist sinngemäß die Zielrichtung der Frage. Wenn dann die Antwort kommt "Nichts", folgt oft bestenfalls ein bedauerndes Lächeln.  Ist es so, daß ehrenamtliches Engagement nur deshalb übernommen wird, weil man davon persönliche Vorteile hat?  ....


Parteipolitik
Bürgerpartei CDU - Reformprojekt
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 15.04.2004

Woran meßbar ?

Sporadische Zunahmen oder Abnahmen der Mitgliederzahlen sagen wahrscheinlich wenig über die Chancen des Erhalt eines Charakters als Mitgliederpartei oder gar Bürgerpartei aus. Ein sehr wichtiger Maßstab wird sein, wie die Mitglieder der Partei es verstehen, sich in den "Vorpolitischen Raum" einzubinden, wie es ihnen gelingt, den "Vorpolitischen Raum" mit ihrer Politik mitzunehmen, ohne ihn für kurzfristige Ziele zu vereinnahmen. Für die CDU geht es hierbei insbesondere auch um die Übermittlung ihres Wertemaßstabes als Kompass bei der Gestaltung einer im Wandel befindlichen Gesellschaft. Eine Partei neigt ähnlich wie Vereine zu einer Art "Zirkel-" der "Elitedenken". Dies in der Änlichkeit der Interessenlagen / Ansichten / Werte begründete "Zirkel-" der "Elitedenken" muß, so notwendig und sinnvoll es mitunter ist, wieder stärker einem "Bürgerdenken" weichen. Es muß sich geöffnet werden, für die Denkweisen Dritter, ohne die eigene Indentität aufzugeben. Oberste Priorität müssen die Wünsche, Ängste, Vorstellungen der Bürger haben. Diese zu kennen und innovativ zu verknüpfen mit der Politik der Partei (wo immer dies praktikabel ist) ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft!, ....


Parteipolitik
Volksparteien, wie CDU, CSU und SPD und ihre politischen Strömungen
von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! | 07.03.2004

Alle Strömungen berücksichtigen, oder?

Die CDU ist eine Volkspartei. Sie vertritt nach ihrem Selbstverständnis weitgehend alle Schichten der Bevölkerung. Fast ist man geneigt zu sagen, sie vereint bereits mit dem Ziel einer ausgewogenen Politik drei Parteien unter ihrem Dach, eine "linke", eine "rechte" und  eine "mittlere". Ähnlich ist dies bei der CSU, der SPD und teilweise wahrscheinlich auch bei Die Grünen. Die unterschiedlichen Strömungen werden in der CDU und CSU in erster Linie durch die Vereinigungen und Sonderorganisationen reflektiert und vertreten. Für die Arbeitnehmerschaft ist dies insbesondere die CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft), während dies für die Wirtschaft, und hier insbesondere für den Leistungsträger der Wirtschaft (den Mittelstand) die MiT (Mittelstandsvereinigung) ist. Auch bei der SPD gibt es einen rechten und einen linken Flügel. Es ist einer der größten Vorteile einer Volkspartei, wenn dies so ist und auch so funktioniert. ....
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