
Brauner Klamauk
von
Heinz Eggert | (c) h.e. | 16.11.2008
Jeder diskreditiert sich so gut er kann -
Rückblick auf die Dezimierung der Braunen im Sächsischen
Landtag
Was war das für sie
für ein
Triumph, als sie in den Landtag einziehen konnten.
Nicht weil sie verdient hätten, sondern weil andere Parteien viel
versäumt hatten.
Die Führer aus dem Westen und das Bodenpersonal aus dem Osten -
wie es sich gehört. Arbeitsplätze nur für Deutsche,
hatten sie gefordert. Drucker waren ausgenommen. Denn ihr Zentralorgan
„ Deutsche Stimme“ ließen sie in Polen drucken.
Immer mehr erwies sich die braunbäckige Apfeltruppe als hohl und
verwurmt.
Es war wie bei den 10 kleinen Negerlein - wenn man das so politisch
inkorrekt sagen darf. Die Kameraden schrumpften schneller, als der
demografische Prozess es ihnen vorgab.
Nicht etwa weil sie den deutschen Einbürgerungstest gemacht
hatten, in deren Ergebnis etliche von ihnen ausgebürgert worden
wären. Erst verließen einige die Truppe, weil sie zwar
deutschnational, aber keine Nazis waren. Dann ging einer freiwillig,
weil er die Kinderpornographie auf seinem Computer nicht erklären
konnte. Plötzlich stand Pistolen-Klaus, wie er liebevoll
genannt wurde, im Lichtkegel. 15.900 Euro hatte er
unrechtmäßig einkassiert. Auch alte Damen behaupteten, er
hätte sie um ihre Ersparnisse gebracht. Das erregte ideologisch
keinen Anstoß, denn niemand in dieser Partei hatte jemals
behauptet, dass die Rente sicher sei. Dass er nach wie vor hinter Adolf
Hitler stand verstand sich von selbst. Ausgeschlossen wurde er wegen
weiterer finanzieller Unregelmäßigkeiten. Als es ihm
nicht gelang, eine Pistole in den Landtag zu schmuggeln
fügte er dem braunen Spruchbeutel seine mühsam aufs Reimen
getrimmte Weisheit zu: Gegen Zionisten, Freimaurer, Kriegstreiber und
andere Psychopathen helfen keine langen Reden, nur noch Handgranaten.
Wo aber Rotfront und Antifa haust, da helfen keine Sprüche, nur
die Panzerfaust.!
Gewaltige Worte, denen erst Worte dann bald Taten folgten.
Ausgerechnet am 11.11. um 11.20 traf es dann den Chefideologen Gansel,
der wegen der Finanzkrise am Vortag noch “die eiserne Faust des
Staates” gefordert hatte. Die traf ihn nicht. Dafür aber die Faust
eines deutsch-stämmigen Kameraden .So wurde aus Gansels
großer Lippe eine dicke. Jetzt hatte er das, was er sonst
immer führte. Der wirkliche Grund für die Schlägerei ist
nicht bekannt. Vielleicht war es auch einfach nur an der Zeit!
Jetzt ist der deutsch-stämmige Kamerad entlassen. Nicht weil er
Sprengstoffterrorist war - das war der Einstellungsgrund - sondern weil
er die Deutsche (Gänschen) Stimme beschädigt
hatte.
Eine braune Chaostruppe! Aber sie müssen ja auch nichts leisten.
Sie werden ja trotzdem gewählt. Aber nur wenn die anderen versagen.
Oder?
Heinz Eggert
Staatsminister
a.D, MdL
(Gastbeitrag -
Hier veröffentlicht am 16.16.2008 mit freundlicher
Genehmigung des Autors)