Wahlkundgebung der
CDU auf dem Chemnitzer
Neumarkt
von
Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! Unabhängiges
Journal aus Chemnitz! | 15.08.2005
Die Kanzlerkandidatin der CDU - Angela Merkel
- in Chemnitz!
Petrus hatte
es wohl gut gemeint mit der CDU und "Angie" - wie die
Front- und Powerfrau oft liebevoll genannt wird - und so war der
Montagabend trocken und mild.
Trocken war allerdings nur das Wetter! Schöne Musik in der
Umrahmung der Veranstaltung, gewürzt durch die kämpferischen
Reden von Angela Merkel und Prof. Dr. Georg Milbradt sowie des
Chemnitzer CDU-Kandidaten Michael Lohse gaben dem Abend einen
bleibenden Eindruck. Hatten viele CDU-Mitglieder nach den
"Bergpredigten" Edmund Stoibers befürchtet, daß sich die
Chemnitzer von der CDU abwenden würden, so waren die fast 5000
Teilnehmern eine positive Überraschung.
Drei Hauptinhalte transportierten die Redner dem interressiert
lauschenden Publikum:

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die CDU ist,
- wie kaum eine andere, die Partei der deutschen Einheit
- eine Partei für alle Deutschen (nicht nur für ein
Bergvölkchen)
- die einzige Partei mit einer ostdeutschen Kanzlerkandidatin |
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die CDU führt einen ehrlichen Wahlkampf,
auch
wenn die unbeschönigte Darstellung der unvermeidbaren
Notwendigkeiten
mitunter weh tut! |
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alle Maßnahmen, die Arbeit zu schaffen,
werden
bei einer zukünftigen CDU-Regierung äußerste
Priorität haben |
Frau Merkel
wieß immer wieder darauf hin, daß ein Wahlkampf
"Versprochen - Gebrochen", wie ihn die SPD nunmehr zum dritten Mal mit
Herrn Schröder führt, mit ihr nicht zu machen sei. Wenn man
die Menschen von den notwendigen Schritten überzeugen will,
muß man ehrlich sagen, was man zu tun beabsichtigt. Nur dann kann
Vertrauen entstehen, nur dann werden Menschen auch bereit sein, Lasten
auf sich zu nehmen, um Deutschland wieder aus der Krise heraus zu holen.
SPD, Grüne und die Linkspartei-PDS wüßten genau,
daß ihre Versprechungen wieder nicht haltbar sein werden. Sollten
sie erneut regieren dürfen, werden sie wieder das Gegenteil tun,
von dem, was sie versprochen haben. Nur sind die Reserven nunmehr
vollständig aufgebraucht und die Maßnahmen jener werden die
Bürger mindestens genauso hart treffen, wie der CDU, wohl noch
härter, in jedem Fall aber ohne eine Chance auf Besserung!
Frau Merkel erklärte, die CDU wurde 1998 für ihre in der
Vergangenheit begangenen Fehler abgewählt. Nun hat die CDU aber
ihre Hausaufgaben gründlichst gemacht und ist nun bereit,
Deutschland auf einen neuen, zukunftssicheren Weg zu bringen.
Die verbalen Attacken Edmund Stoibers wurden zwar nicht direkt
angesprochen, aber die permanenten Spitzen aller Redner, in welchen wie
beiläufig darauf hingewiesen wurde, wo die Sachsen und
Ostdeutschen doch schon lange besser sind als die Bayern, sorgten
für zunehmende Erheiterung.
Klar und unmißverständlich bekannten sich alle Redner zu den
großartigen Leistungen der Ostdeutschen bei der Umsetzung der
Einheit Deutschlands und ließen keinen Zweifel daran, daß
die CDU keine Unterschiede in der Einstufung zwischen den Menschen aus
Ost und West zulassen wird. Nur gemeinsam wird es den Deutschen
gelingen, die derzeitigen Probleme in Deutschland zu lösen.
Als Maßnahmen, mit welchem die CDU wieder für mehr Arbeit
sorgen möchte, hob Frau Merkel u.a. die staatlichen Zuzahlungen
bei Niedriglöhnen statt Mindestlöhnen hervor. Sie warb
für den Abbau der Sozialbeiträge, auch wenn dies mit einer
Mehrwertsteuererhöhung verbunden sei. Dem Mittelstand soll mehr
luft zum Atmen gegeben werden. Der Bürokratieabbau soll endlich
ernsthaft in Aangriff genommen werden können und die
Ausnahmegesetze und -regelungen zugunsten von Investitionen und
Arbeitsbeschaffung in Ostdeutschland verlängert werden.
Im Vorfeld der Reden hatte der chemnitzer Bundestagskandidat der CDU,
Herr Michael Lohse, bereits zahlreiche Gespräche mit den
chemnitzer Bürgern an seinem Wahlstand geführt und am
Mikrophon Zuschauerfragen beantwortet.
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