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Geplanter
Ostsee-Pipelinebau sichert Deutschland die Energieversorgung
von
Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! Unabhängiges
Journal aus Chemnitz! | 30.09.2005
Die Pipeline bootet die Polen und Balten aus.
Trotz
erheblicher Bedenken von Polen, den Balten, der Ukraine und
Weißrußland haben Deutschland und Rußland den Weg
freigemacht für den Bau einer mindestens vier Milliarden teuren
Ostsee-Gaspipeline.
Beteiligt sind hieran die deutschen Konzerne E.ON, BASF und der
russische Gasprom-Konzern.
Mit der in Berlin unterzeichneten Vereinbarung sichert sich Deutschland
in direkter Partnerschaft mit Rußland auf Jahrzehnte seine
Energieversorgung.
Mittel- und ost- europaische Länder fürchten durch die
Konkurrenz zu ihren Landleitungen Einnahmeverluste aus
Transitgebühren und die Gefahr politischer Erpressbarkeit durch
Abkopplungsandrohungen. Kritisch wird allgemein die Gefahr einer
politischen Erpressbarkeit der Bundesrepublik durch die weitgehende
Abhängigmachung von russischem Öl und Gas gesehen. Bereits in
der Vergangenheit hat Rußland bei den Staaten der ehemaligen
Sowjetunion immer wieder mit der Schließung des Gas- und
Ölhahnes gedroht, um eigene Interessen durchzusetzen.
Skepsis besteht aber auch noch bezüglich der Realisierung. So sind
zwischen Ruhrgas - Wintershall - Gasprom noch Fragen der
Finanzierung offen.
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