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Chemnitz-Report! Unabhängiges Journal aus Chemnitz!
Donnerstag, 13.12.2007  

Erste turnusmäßige Sitzung des Kreiselternrates Chemnitz im Schuljahr 2007/8

von Andreas Peter Müller | (c) Chemnitz-Report! Unabhängiges Journal aus Chemnitz! | 13.12.2007

Fazit: Das Strategieprogramm ist beschlossen! Das Bürgerbegehrens ist zwar unbefristet ausgesetzt aber nicht vom Tisch!

Am 11.12.2007 trafen sich die Vorsitzenden der Chemnitzer Schulelternräte zur ersten turnusmäßigen Sitzung des Kreiselternrates Chemnitz in der neuen Aula des Dr.-Wilhelm-Andrè-Gymnasium.

Obwohl keine Wahl anstand, legte der Vorstand
Rechenschaft über das vergangene Arbeitsjahr ab. Hierbei fanden die vier Mitgliederversammlungen mit den Themen "Ganztagsangebote", "Veränderte Prüfungen im Mittelschulbereich", "Neues Nahverkehrskonzept" und "Neue günstigere Bedingungen bei der Berufsorientierung und Brufswahl", sowie die Mitarbeit in den Arbeitskreisen "Schule-Wirtschaft", "Girls-Day", "Fachkräftebarf bei der Oberbürgermeisterin", "Fahrgastbeirat des VMS",  "Runder Tisch - Kind & Co" und weitere genauso Erwähnung, wie die Problematik des Bürgerbegehren zu den Grundschulen.
In der anschließenden Diskussion gab es Kritik an der „Informationsweiterreichung“ seit der letzten Mitgliederversammlung. Auch die Aktualität der Homepage kam zur Sprache. Der Vorstand warb nochmals ausdrücklich um Verständnis, daß diese Informationslücke zwar nicht schön, aber aus Sicht des Vorstandes sinnvoll war.
Über den Rechenschaftsbericht wurde abgestimmt und er wurde mit großer Mehrheit bestätigt.

Dr.-Wilhelm-Andre-GymnasiumDer stellvertretende Vorsitzende, Herr Lange, stellte den Antrag 1 "Unbefristete Aussetzung des Bürgerbegehren für den Erhalt aller Grundschulen" sowie dessen Hintergründe vor. Auch wenn nach wie vor Anzeichen auf weitere Schließungsbemühungen vorhanden sind, vertraut der Vorstand auf die öffentlichen Aussagen der Oberbürgermeisterin im Stadtrat und im Bürgerforum des Stadtbezirks West, daß keine Schulen mehr geschlossen werden sollen.
Die Aussetzung ist zwar zunächst unbefristet, beinhaltet aber die Möglichkeit für den Vorstand, jederzeit ohne erneute Mitgliederversammlung ein Bürgerbegehren vorzubereiten, wenn er hierfür die Notwendigkeit sieht.

Nach ausführlicher Diskussion wurde hierzu abgestimmt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Vorsitzende, Herr Müller, stellte den Antrag 2 „Strategieprogramm“, sowie dessen Hintergründe vor. Unter anderem sprach er darüber, daß dieses Programm eine verbindliche Handlungsrichtlinie für das Gremium und den Vorstand darstellt und die Zielstellungen für die Arbeiten der nächsten Jahre fixiert.
In einem Rückblick auf das erste Strategieprogramm brachte er Beispiele für die Notwen
digkeit und Sinnhaftigkeit. So war 2000 u.a. vom KER-C im Strategieprogramm gefordert worden, wieder den Erziehungs- und Bildungsauftrag in den KiTas einzuführen. Was damals allgemein für Kopfschütteln sorgte, ist heute Bestandteil der sächsischen Gesetzgebung.
In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden mehrere Änderungen am Inhalt vorgenommen. Zwei Änderungswünsche konnten in der Sitzung nicht ausreichend präzisiert werden und sind in einer der nächsten Sitzungen, sofern sie schriftlich von den Antragstellern eingereicht wurden, als Änderungs- bzw. Ergänzungs- anträge abzustimmen.
Nach der Diskussion wurde hierzu abgestimmt. Das soweit – wie vorliegend - geänderte Strategieprogramm wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Der Vorsitzende, Herr Müller, stellte den Antrag 3 „Trennung der Veranstaltungen“, sowie dessen Hintergründe vor. Die Trennung von Sachveranstaltungen und Mitgliederversammlungen soll die Mitglieder entlasten und den Interessentenkreis bei Fachthemen erweitern. Auch dieser Antrag wurde ausführlich diskutiert und einstimmig angenommen.

Abschließend informierte der Vorsitzende, Herr Müller, u.a. darüber, daß zukünftig seitens des Vorstandes eine „Sprechstunde“ für alle Eltern angeboten wird. Sie ist jeweils jeden zweiten Freitag (gerade Woche) von 17.oo bis 19.oo Uhr im Büro des Kreiselternratsvorsitzenden (Rottluffer Straße 26/EG/rechts).
n anzukämpfen. Leider haben den Kreiselternrat gerade in letzter Zeit einige Informationen erreicht, das Hauptschüler mit Notendurchschnitten besser als 3,0 nicht die Möglichkeit zur Erreichung der Realschulreife an der Regelschule erhielten. Dafür wäre aber ein sprunghafter Anstieg der Schüler der Abendmittelschule zu verzeichnen.

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